Wenn Sie gerade erst in die Solarbranche einsteigen, gibt es einen Begriff, den Sie überall hören werden: Solar-Sales-Software. Und ganz ehrlich – wenn Sie in diesem Bereich wachsen möchten, kommen Sie daran nicht vorbei. Viele glauben immer noch, Solarverkauf bestehe nur aus Angeboten und Überzeugungsarbeit. Doch die eigentliche Arbeit passiert davor: planen, kalkulieren, entwerfen und alles verständlich präsentieren.
Früher wurde all das manuell erledigt. Tabellen hier, handschriftliche Notizen dort, Taschenrechner im Dauereinsatz. Und heute? Dank Solar-Sales-Software läuft alles deutlich reibungsloser.
Wenn Sie also neu sind und sich fragen: „Wo fange ich überhaupt an?“ – ganz entspannt. Wir gehen alles Schritt für Schritt durch.
Schritte zur Nutzung von Solar-Sales-Software für Einsteiger
Schritt 1: Ein Konto erstellen
Zuallererst brauchen Sie Zugriff auf die Software.
Das ist ganz unkompliziert. Jede Solar-Sales-Software bietet eine Registrierungsfunktion.
In der Regel müssen Sie:
- Ihren Namen eingeben
- Ihre E-Mail-Adresse angeben
- Ein Passwort festlegen
- Ihre E-Mail ggf. bestätigen
Viele Plattformen bieten sogar eine kostenlose Testphase an, sodass Sie zunächst keine Kreditkartendaten benötigen. Das ist immer angenehm.
Schritt 2: Mit dem Dashboard vertraut machen
Nach dem Login sehen Sie das Dashboard. Beim ersten Mal kann es etwas überwältigend wirken – das ist völlig normal. Nehmen Sie sich Zeit und erkunden Sie alles in Ruhe.
Typischerweise finden Sie dort:
- Bereich für Leads
- Design-Tool
- Gespeicherte Angebote
- Berichte
- Einstellungen
Denken Sie an das Dashboard wie an ein Lenkrad: Sobald Sie wissen, wo alles ist, wird das Fahren ganz leicht.
Schritt 3: Ihren ersten Lead hinzufügen
Jetzt wird es praktisch.
Geben Sie die grundlegenden Kundendaten ein, zum Beispiel:
- Name
- E-Mail oder Telefonnummer
- Adresse
- Stromverbrauch (falls verfügbar)
Achten Sie auf möglichst realistische Daten, denn Solar-Sales-Software liefert die besten Ergebnisse bei präzisen Eingaben.
Schritt 4: Das Solarsystem entwerfen
Das ist für viele der spannendste Teil.
Sie geben die Adresse des Kunden ein, und die Software lädt das Dach in der Satellitenansicht. Anschließend platzieren Sie die Solarmodule dort, wo sie am besten passen.
Typische Einstellungen sind:
- Modulgröße
- Neigungswinkel
- Ausrichtung
- Verschattung
Keine Sorge, wenn am Anfang nicht alles perfekt sitzt. Das geht jedem so. Nach ein paar Versuchen fühlt es sich ganz natürlich an.
Schritt 5: Energieertrag und Einsparungen ansehen
Sobald das Layout steht, berechnet die Software automatisch alle relevanten Werte. Genau hier zeigt sich der echte Nutzen von Solar-Sales-Software.
Innerhalb von Sekunden sehen Sie:
- Wie viel Strom das System produziert
- Wie viel der Kunde sparen kann
- Die Rendite (ROI)
- Die geschätzte monatliche Stromkostenersparnis
Das sind genau die Informationen, die Abschlüsse ermöglichen – denn Kunden interessieren sich für Einsparungen, nicht nur für den Preis.
Schritt 6: Das Angebot erstellen
Nun verwandeln Sie Ihre Arbeit in ein übersichtliches, kundenfreundliches Angebot.
Ein gutes Angebot enthält in der Regel:
- Anlagengröße
- Modul-Layout
- Preisübersicht
- Garantieinformationen
- Einsparungsprognosen
Halten Sie es einfach. Kunden mögen keine komplizierten Dokumente.
Schritt 7: Das Angebot mit dem Kunden teilen
Ist das Angebot fertig, können Sie es direkt versenden.
Je nach Plattform können Sie:
- Einen Link teilen
- Das Angebot als PDF herunterladen
- Es direkt aus der Software per E-Mail versenden
Das wirkt deutlich professioneller als lose Dateianhänge.
Schritt 8: Kundenaktivität verfolgen
Viele Solar-Sales-Software-Lösungen zeigen an, wann ein Kunde das Angebot öffnet. Klingt klein, ist aber extrem hilfreich.
Warum?
- Sie wissen genau, wann ein Follow-up sinnvoll ist
- Nicht zu früh
- Nicht zu spät
- Genau im richtigen Moment
Schritt 9: Abschluss und Dokumentation
Sobald der Kunde zustimmt, markieren Sie den Lead als „abgeschlossen“. Einige Plattformen unterstützen sogar bei der Dokumentation und der Nachverfolgung der Installation.
So bleibt Ihr gesamter Workflow sauber organisiert – vom ersten Kontakt bis zur finalen Umsetzung.
Ein paar schnelle Tipps für Einsteiger
- Nicht hetzen – Schritt für Schritt lernen
- Kurze Tutorial-Videos anschauen
- Mit echten Adressen üben
- Angebote übersichtlich gestalten
- Kundendaten regelmäßig aktualisieren
Wie bei allem Neuen gilt: Mit der Zeit werden Sie immer besser.
Fazit
Am Anfang fühlt sich Solar-Sales-Software vielleicht wie ein neues technisches Spielzeug an. Doch schon nach wenigen Tagen merken Sie, wie viel Zeit sie tatsächlich spart. Sie hilft Ihnen, organisiert zu bleiben, professionell aufzutreten und Abschlüsse schneller zu erzielen.
Wenn Sie in der Solarbranche wachsen wollen, ist dieses Tool kein Extra – es ist unverzichtbar.
FAQs
1. Ist es schwer zu lernen?
Nein. Nach ein paar Versuchen wird es ganz einfach.
2. Können Anfänger die Software nutzen?
Ja, genau dafür ist sie entwickelt.
3. Nutzen alle Solarunternehmen solche Tools?
Die meisten modernen Unternehmen arbeiten bereits damit.
4. Brauche ich technisches Vorwissen?
Nein. Grundlegende Computerkenntnisse reichen aus.
5. Hilft die Software wirklich beim Verkaufen?
Definitiv. Professionelle Angebote machen einen großen Unterschied.

