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Direktvermarktung fur Photovoltaik: Wann sie Pflicht ist und wie sie funktioniert

Leitfaden zur Direktvermarktung: Pflicht ab 100 kW, Aggregatoren, Marktpramie, Unterschied zur Einspeisevergutung. Fur gewerbliche Solarbetreiber und EPCs.

Rainer Neumann

Verfasst von

Rainer Neumann

Content Head · SurgePV

Keyur Rakholiya

Geprüft von

Keyur Rakholiya

CEO & Co-Founder · SurgePV

Veröffentlicht ·Zuletzt geprüft ·Regulierungsbehörde: Bundesnetzagentur (BNetzA)

Gewerbliche Solaranlagen in Deutschland mit mehr als 100 kW Leistung durfen nicht mehr einfach den Strom ins Netz einspeisen und einen festen Vergutungssatz erhalten. Sie mussen den Strom selbst verkaufen. Das ist Direktvermarktung. Sie andert die Art, wie Betreiber Geld verdienen. Sie bringt neue Chancen, aber auch neue Pflichten.

Die Regeln stehen im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG 2023). Die Bundesnetzagentur (BNetzA) uberwacht die Umsetzung. Fur EPCs und Installateure ist es wichtig, Kunden zu erklaren, was das bedeutet. Denn die Wahl des richtigen Modells beeinflusst die Rendite direkt.

Regulatorische Ubersicht

RegelungEEG 2023 / BNetzA
Pflicht ab100 kW installierter Leistung
Option bis500 kW (Wahl zwischen Direktvermarktung und Einspeisevergutung)
Einzige Option ab500 kW (Direktvermarktung verpflichtend)
MarktpramieDifferenz zwischen EEG-Vergutungssatz und monatlichem Marktwert

Wichtig: Ab 100 kW ist Direktvermarktung Pflicht

Ab einer installierten Leistung von 100 kW mussen gewerbliche Solaranlagen den erzeugten Strom direkt vermarkten. Anlagen zwischen 100 und 500 kW konnen wahlen: Direktvermarktung oder Einspeisevergutung. Ab 500 kW bleibt nur die Direktvermarktung. Privatanlagen unter 100 kW sind nicht betroffen.

Was ist Direktvermarktung?

Direktvermarktung bedeutet, dass der Betreiber einer Solaranlage seinen Strom nicht mehr an den Netzbetreiber zu einem festen Preis abgibt. Stattdessen verkauft er den Strom direkt am Markt. Das geschieht uber die Europaische Energieborse (EEX) in Leipzig.

Der Betreiber erhalt zwei Einnahmen:

  1. Der Marktpreis fur den verkauften Strom. Dieser Preis andert sich jede Stunde.
  2. Die Marktpramie. Das ist eine Zahlung vom Staat. Sie gleicht den Unterschied zwischen dem EEG-Vergutungssatz und dem tatsachlichen Marktpreis aus.

Das System nennt sich “Direktvermarktung mit Marktpramie”. Es soll erneuerbare Energien starker in den Markt integrieren. Betreiber lernen, wie der Strommarkt funktioniert. Sie haben einen Anreiz, Strom zu produzieren, wenn die Preise hoch sind.

Die Marktpramie ist keine feste Zahl. Sie wird jeden Monat neu berechnet. Wenn der Strompreis hoch ist, wird die Pramie niedriger. Wenn der Preis sinkt, steigt die Pramie. Auf diese Weise ist der Betreiber immer abgesichert. Er erhalt mindestens den EEG-Vergutungssatz.

Viele Betreiber arbeiten mit einem Aggregator zusammen. Ein Aggregator ist ein Unternehmen, das die Direktvermarktung fur viele Anlagen ubernimmt. Er bundelt die Strommengen, erstellt Prognosen und fuhrt den Handel durch. Das macht die Direktvermarktung auch fur kleinere Anlagen moglich.

Wann ist Direktvermarktung Pflicht?

Die Pflicht zur Direktvermarktung hangt von der installierten Leistung der Anlage ab. Das EEG 2023 definiert drei Stufen:

Anlagen unter 100 kW

Private und kleine gewerbliche Anlagen unter 100 kW sind von der Direktvermarktungspflicht ausgenommen. Sie erhalten weiterhin die volle Einspeisevergutung. Der Betreiber muss sich nicht um den Stromverkauf kummern.

Anlagen von 100 bis 500 kW

Ab 100 kW installierter Leistung muss der Betreiber wahlen. Er kann entweder:

  • Direktvermarktung mit Marktpramie betreiben, oder
  • Die Einspeisevergutung in Anspruch nehmen.

Diese Wahl ist wichtig. Sie hangt vom aktuellen Strompreis und den Kosten des Aggregators ab. Bei hohen Strompreisen kann die Direktvermarktung mehr einbringen. Bei niedrigen Preisen ist die Einspeisevergutung oft sicherer.

Anlagen ab 500 kW

Ab 500 kW gibt es keine Wahl mehr. Direktvermarktung ist die einzige Option. Gro?e gewerbliche und industrielle Anlagen mussen einen Aggregator beauftragen oder selbst am Markt handeln. Die meisten wahlen einen Aggregator, weil der eigene Handel sehr aufwandig ist.

Hinweis: AC-Leistung zahlt

Die relevante Zahl ist die AC-Leistung am Wechselrichter, nicht die DC-Leistung der Module. Eine Anlage mit 110 kWp DC und 95 kW AC fallt unter die 100-kW-Grenze. Prufen Sie immer die AC-Leistung in den Anlagendokumenten.

Direktvermarktung vs Einspeisevergutung

Die beiden Modelle unterscheiden sich in Preisgestaltung, Aufwand und Risiko. Fur Betreiber von Anlagen zwischen 100 und 500 kW ist die Wahl entscheidend.

KriteriumDirektvermarktungEinspeisevergutung
PreisgestaltungMarktpreis + Marktpramie, variabelFester Satz pro kWh, garantiert
FlexibilitatHoch: Nutzung von PreisspitzenKeine: fester Satz unabhangig vom Markt
VerwaltungsaufwandMittel: Aggregator-Vertrag, Prognosen, AbrechnungenGering: einmalige Anmeldung, monatliche Zahlung
RisikoGering: Marktpramie sichert MindesterlosKeines: garantierter Ertrag
Geeignet furAnlagen ab 100 kW, markterfahrene BetreiberAnlagen unter 500 kW, risikoscheue Betreiber
KostenAggregator-Gebuhren (ca. 0,5-2 ct/kWh)Keine zusatzlichen Kosten
Steuerliche BehandlungUmsatzsteuerpflichtig, Einkunfte aus GewerbebetriebUmsatzsteuerbefreit bis 30 kW, sonst umsatzsteuerpflichtig

Die Direktvermarktung bietet das Potenzial fur hohere Erlose. Wenn der Strompreis uber dem Referenzwert liegt, erhalt der Betreiber mehr als die Einspeisevergutung. Allerdings entstehen Kosten fur den Aggregator. Diese mussen gegen die moglichen Mehrerlose gerechnet werden.

Die Einspeisevergutung ist einfacher. Der Betreiber wei? genau, was er bekommt. Es gibt keine Uberraschungen. Fur viele Betreiber von Anlagen zwischen 100 und 500 kW ist das der sicherere Weg.

Wie funktioniert die Marktpramie?

Die Marktpramie ist das Herzstuck der Direktvermarktung. Sie sorgt dafur, dass der Betreiber nicht schlechter gestellt ist als bei der Einspeisevergutung.

Der Referenzwert

Der Referenzwert ist der EEG-Vergutungssatz, der fur die Anlage gilt. Dieser Wert hangt vom Anlagenalter und der Anlagenart ab. Fur neu gebaute Anlagen gilt der aktuelle EEG-Satz zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme. Der Satz ist fur 20 Jahre garantigt.

Der monatliche Marktwert

Jeden Monat berechnet die BNetzA den durchschnittlichen Marktwert fur Strom aus erneuerbaren Energien. Dieser Wert basiert auf den tatsachlichen Handelspreisen an der EEX. Er wird monatlich veroffentlicht.

Die Marktpramie

Die Marktpramie ergibt sich aus der Formel:

Marktpramie = Referenzwert - monatlicher Marktwert

Wenn der Marktwert niedriger ist als der Referenzwert, erhalt der Betreiber eine positive Marktpramie. Wenn der Marktwert hoher ist als der Referenzwert, wird die Pramie negativ. In diesem Fall muss der Betreiber den Unterschied zuruckzahlen.

In der Praxis bedeutet das:

  • Bei niedrigen Strompreisen (z. B. 4 ct/kWh) und einem Referenzwert von 8 ct/kWh erhalt der Betreiber eine Marktpramie von 4 ct/kWh. Zusammen mit dem Marktpreis ergibt das 8 ct/kWh.
  • Bei hohen Strompreisen (z. B. 10 ct/kWh) und einem Referenzwert von 8 ct/kWh wird die Marktpramie negativ (-2 ct/kWh). Der Betreiber erhalt 10 ct/kWh Marktpreis und zahlt 2 ct/kWh zuruck. Das Ergebnis ist wieder 8 ct/kWh.

Das System garantiert also den Referenzwert. Der Betreiber ist gegen Preisschwankungen abgesichert. Gleichzeitig kann er von hohen Strompreisen profitieren, wenn er zusatzliche Einnahmenquellen hat.

Pro Tipp: Strompreisprognosen beachten

Bei der Wahl zwischen Direktvermarktung und Einspeisevergutung sollten Betreiber die Strompreisentwicklung beobachten. Langfristige Prognosen zeigen tendenziell steigende Preise durch den Kohleausstieg und den Ausbau der erneuerbaren Energien. Das spricht auf lange Sicht fur die Direktvermarktung.

Aggregatoren: Die wichtigsten Anbieter

Ein Aggregator ubernimmt die gesamte Abwicklung der Direktvermarktung. Er bundelt viele Anlagen, erstellt Produktionsprognosen und handelt den Strom an der Borse. Fur die meisten Betreiber ist ein Aggregator unverzichtbar.

AggregatorWebsiteGebuhren (ca.)Mindestgro?eBesonderheiten
Next Kraftwerkenext-kraftwerke.de0,8-1,5 ct/kWh100 kWMarktfuhrer, eigene Handelsplattform, sehr gute Prognosequalitat
Statkraftstatkraft.de0,7-1,2 ct/kWh250 kWNorwegischer Energiekonzern, starke Marktprasenz, langjahrige Erfahrung
Enteliosentelios.de0,9-1,8 ct/kWh100 kWFokus auf gewerbliche Kunden, gutes Preis-Leistungs-Verhaltnis
Getecgetec.de1,0-2,0 ct/kWh500 kWEnergiedienstleister, auch Eigenverbrauchslosungen, hoher Service

Next Kraftwerke

Next Kraftwerke ist der gro?te Aggregator in Deutschland. Das Unternehmen betreut uber 15.000 Anlagen mit einer Gesamtleistung von mehr als 12.000 MW. Die Gebuhren liegen bei etwa 0,8 bis 1,5 Cent pro kWh. Next Kraftwerke bietet eine eigene Handelsplattform und sehr genaue Prognosemodelle.

Statkraft

Statkraft ist ein norwegischer Energiekonzern mit langjahriger Erfahrung im europaischen Stromhandel. In Deutschland betreut Statkraft zahlreiche erneuerbare Energienanlagen. Die Gebuhren sind wettbewerbsfahig. Der Fokus liegt auf gro?en und mittleren Anlagen.

Entelios

Entelios ist ein deutscher Aggregator mit Schwerpunkt auf gewerbliche Kunden. Das Unternehmen bietet flexible Vertragsmodelle und gute Beratung. Die Mindestanlagengro?e liegt bei 100 kW. Das macht Entelios besonders fur kleinere gewerbliche Anlagen interessant.

Getec

Getec ist ein Energiedienstleister, der neben Direktvermarktung auch Eigenverbrauchslosungen und Energiemanagement anbietet. Die Gebuhren sind etwas hoher, dafur umfasst das Angebot zusatzliche Dienstleistungen. Getec richtet sich eher an gro?e gewerbliche Betreiber.

Was kostet ein Aggregator?

Die Kosten eines Aggregators setzen sich zusammen aus:

  • Handelsgebuhren: ca. 0,5 bis 1,5 Cent pro kWh fur die Abwicklung des Stromhandels.
  • Prognosegebuhren: ca. 0,2 bis 0,5 Cent pro kWh fur die Erstellung der Tagesprognosen.
  • Servicegebuhren: Einige Aggregatoren berechnen eine monatliche Grundgebuhren.

Insgesamt liegen die Kosten typischerweise zwischen 0,7 und 2,0 Cent pro kWh. Bei einer Anlage mit 200 kW und 200.000 kWh Jahresertrag bedeutet das jahrliche Kosten von 1.400 bis 4.000 Euro.

Der Direktvermarktungsprozess

Die Direktvermarktung lauft in funf Schritten ab. Jeder Schritt erfordert bestimmte Dokumente und Entscheidungen.

1

Anlagenleistung prufen

Prufen Sie, ob Ihre Anlage die 100-kW-Grenze erreicht. Bei 100-500 kW konnen Sie wahlen. Ab 500 kW ist Direktvermarktung verpflichtend. Dokumentieren Sie die AC-Leistung.

2

Aggregator auswahlen

Vergleichen Sie Angebote von Aggregatoren wie Next Kraftwerke, Statkraft, Entelios oder Getec. Achten Sie auf: Gebuhren, Mindestlaufzeit, Prognosequalitat und Service.

3

Vertrag mit Aggregator abschlie?en

Schlie?en Sie einen Direktvermarktungsvertrag ab. Der Aggregator benotigt: MaStR-Nummer, Leistungsdaten, Netzbetreiber, und Ihre Bankverbindung. Die Laufzeit betragt typischerweise 1-3 Jahre.

4

Beim BNetzA registrieren

Registrieren Sie die Direktvermarktung beim BNetzA. Der Aggregator ubernimmt dies oft. Sie benotigen: Anlagendaten, Aggregator-Vertrag, und Netzbetreiber-Bestatigung.

5

Stromverkauf und Abrechnung

Der Aggregator verkauft Ihren Strom taglich an der EEX. Sie erhalten monatlich eine Abrechnung mit: verkaufter Menge, Marktpreis, Marktpramie, und Aggregator-Gebuhren.

Tagesprognosen

Ein wichtiger Teil der Direktvermarktung sind die Tagesprognosen. Der Aggregator muss am Vortag vorhersagen, wie viel Strom die Anlage am nachsten Tag produziert. Diese Prognose meldet er dem Netzbetreiber und der EEX.

Wenn die Prognose zu hoch ist, muss der Betreiber fur den zu viel gemeldeten Strom zahlen. Wenn sie zu niedrig ist, verliert er Einnahmen. Gute Aggregatoren haben sehr genaue Prognosemodelle. Die Abweichungen liegen oft unter 5 Prozent.

Monatliche Abrechnung

Jeden Monat erhalt der Betreiber eine Abrechnung vom Aggregator. Diese enthalt:

  • Die tatsachlich verkaufte Strommenge
  • Den durchschnittlichen Marktpreis
  • Die berechnete Marktpramie
  • Die Aggregator-Gebuhren
  • Die auszuzahlende Summe

Die Abrechnung wird typischerweise 6 bis 8 Wochen nach Monatsende erstellt. Die Auszahlung erfolgt per Uberweisung auf das angegebene Konto.

Steuerliche Aspekte

Die Direktvermarktung hat steuerliche Konsequenzen. Betreiber mussen diese beachten, um Probleme mit dem Finanzamt zu vermeiden.

Umsatzsteuer

Bei der Direktvermarktung ist der verkaufte Strom umsatzsteuerpflichtig. Der Betreiber muss Umsatzsteuer abfuhren. Gleichzeitig kann er Vorsteuer aus den Investitionskosten geltend machen. Das ist ein Vorteil gegenuber der Einspeisevergutung bei kleinen Anlagen.

Die Umsatzsteuer betragt 19 Prozent. Der Betreiber muss monatliche oder vierteljahrliche Umsatzsteuererklarungen abgeben. Viele Aggregatoren unterstutzen dabei. Sie stellen die notwendigen Rechnungen und Belege zur Verfugung.

Einkommensteuer

Die Einnahmen aus der Direktvermarktung sind steuerpflichtig. Bei gewerblichen Betreibern zahlen sie zum Gewerbeertrag. Bei Privatanlagen zahlen sie zu den sonstigen Einkunften.

Die Einkunfte setzen sich zusammen aus:

  • Marktpreis fur den verkauften Strom
  • Marktpramie vom Staat
  • Abzuglich Aggregator-Gebuhren

Die Abschreibung der Anlage kann von den Einnahmen abgezogen werden. Auch laufende Kosten wie Wartung und Versicherung sind absetzbar.

Gewerbeanmeldung

Gewerbliche Betreiber mussen in der Regel bereits eine Gewerbeanmeldung haben. Bei Privatanlagen, die in die Direktvermarktung wechseln, kann eine Gewerbeanmeldung notwendig werden. Das sollte mit einem Steuerberater geklart werden.

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SurgePV hilft Ihnen, die Anlage zu dimensionieren und die Ertragsprognosen zu erstellen. Prufen Sie fruhzeitig, ob Direktvermarktung Pflicht wird.

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Fazit

Die Direktvermarktung ist fur gewerbliche Solaranlagen ab 100 kW eine Realitat, mit der Betreiber und EPCs umgehen mussen. Sie bringt neue Chancen, erfordert aber auch neue Kenntnisse.

Die wichtigsten Punkte im Uberblick:

  • Ab 100 kW ist Direktvermarktung Pflicht. Anlagen zwischen 100 und 500 kW konnen wahlen. Ab 500 kW bleibt nur die Direktvermarktung.
  • Die Marktpramie sichert den Betreiber ab. Er erhalt mindestens den EEG-Vergutungssatz, unabhangig vom Strompreis.
  • Ein guter Aggregator ist entscheidend. Er ubernimmt Handel, Prognosen und Abrechnung. Die Wahl des Aggregators beeinflusst die Rendite direkt.
  • Steuerliche Aspekte mussen beachtet werden. Umsatzsteuer, Einkommensteuer und mogliche Gewerbeanmeldung sind zu klaren.

Fur EPCs und Installateure bedeutet das: Kunden fruhzeitig uber die Direktvermarktung informieren. Bei der Planung von Anlagen uber 100 kW die AC-Leistung genau prufen. Und den richtigen Aggregator empfehlen. Denn die Wahl zwischen Direktvermarktung und Einspeisevergutung kann uber die Rendite der gesamten Anlage entscheiden.

Die Strompreise in Deutschland werden langfristig steigen. Der Kohleausstieg, der Ausbau der erneuerbaren Energien und die Elektrifizierung der Industrie treiben die Preise. Das spricht fur die Direktvermarktung. Betreiber, die fruhzeitig auf das Modell setzen, sind gut aufgestellt.

About the Contributors

Author
Rainer Neumann
Rainer Neumann

Content Head · SurgePV

Rainer Neumann is Content Head at SurgePV and a solar PV engineer with 10+ years of experience designing commercial and utility-scale systems across Europe and MENA. He has delivered 500+ installations, tested 15+ solar design software platforms firsthand, and specialises in shading analysis, string sizing, and international electrical code compliance.

Editor
Keyur Rakholiya
Keyur Rakholiya

CEO & Co-Founder · SurgePV

Keyur Rakholiya is CEO & Co-Founder of SurgePV and Founder of Heaven Green Energy Limited, where he has delivered over 1 GW of solar projects across commercial, utility, and rooftop sectors in India. With 10+ years in the solar industry, he has managed 800+ project deliveries, evaluated 20+ solar design platforms firsthand, and led engineering teams of 50+ people.

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